Seit dem zweiten Schulhalbjahr 2021/22 ist Uwe Jüngst der neue Schulleiter der Ursulinenschule Fritzlar und da seine Vorgängerin diese Position 15 Jahre lang innehatte, ist dies der erste Schulleitungswechsel für uns aktuelle Schüler/innen.
Wir haben mit unserem Schulleiter Uwe Jüngst ein Interview über Drogenkonsum an Schulen geführt und ihm verschiedene Fragen gestellt. Nachfolgend kommen die Inhalte dieses Gesprächs:
Haben Sie selbst schon einmal jemanden beim Rauchen oder Konsumieren von Drogen auf dem Schulgelände erwischt?
Auf dem Schulgelände direkt noch nicht, jedoch außerhalb des Schulgeländes, zum Beispiel bei dem Ziegentreppchen oder auch an der Treppe neben St. Ursula und der Grundschule. Wenn jemand dort raucht oder Drogen konsumiert, werden wir des Öfteren von Anwohnern oder Nachbarn der Schule angesprochen oder angerufen, dass Jugendliche, die unter das JSG fallen, dort Drogen konsumieren. Sobald ein Anruf von einem Anwohner in der Schule ankommt, wird diesem sofort nachgegangen.
„Das Jugendschutzgesetz §30 besagt, dass Jugendliche unter dem Alter von 18 Jahren keine nikotinhaltigen Substanzen konsumieren dürfen.“
Wie reagieren Sie, wenn Sie jemanden beim Konsumieren von Drogen erwischen?
Man muss immer unterscheiden, ob der Konsum auf dem Schulgelände passiert oder außerhalb des Schulgeländes stattfindet.
Wenn Drogen auf dem Schulgelände konsumiert werden, haben wir immer einen Risikofaktor, da bei Auslösung einer BMA, also einer Brandmeldeanlage, die in jedem Raum der Schule vorhanden ist, immer Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert werden. Wir können zwar bei der Leitstelle anrufen und sagen, dass nur jemand auf den Schultoiletten geraucht hat, dennoch werden die Einsatzkräfte geschickt. Bei solchen Einsätzen entstehen Kosten in Höhe von mehreren tausend Euro und die Schülerinnen und Schüler werden massiv im Unterricht gestört, da sie das Schulgebäude verlassen und sich zu einem der Sammelplätze begeben müssen. Bis dann alle wieder im Unterricht sind, ist eine ganze Weile vergangen. Wenn dies passiert, findet ein Gespräch mit den Eltern und des Verursachers statt.
Wenn jemand beim Konsumieren von Drogen außerhalb des Schulgeländes erwischt wird, wird meist zunächst ein Gespräch zwischen Schulleitung und den Schülerinnen und Schülern geführt. Dort wird darüber informiert, was man seinem Körper damit zumutet, wenn man raucht oder vapet, was Nikotin ist und vieles mehr.
Wenn man jedoch ein zweites Mal oder häufiger beim Konsum von Drogen erwischt wird, kann es zu Gesprächen mit den Eltern kommen. Außerdem kann es zu Maßnahmen von der Schule kommen. Darunter versteht man pädagogische Maßnahmen, das bedeutet, dass man sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen soll. Es würde nämlich nichts bringen, die Schülerin oder den Schüler zwei Nachmittage mit den Hausmeistern Müll aufsammeln zu lassen.
Was halten Sie von Vapes?
Von Vapes halte ich persönlich gar nichts. Ich finde es erschreckend, dass sie so verharmlost werden. Sie riechen ja gut und haben nicht diesen typischen Zigarettengeruch. Es ist schwierig, sich ohne Wissen darüber ein Urteil zu bilden, wenn man sich jedoch länger mit dem Thema auseinandersetzt, merkt man, dass Vapes nicht besser sind als Zigaretten und dass man am besten gar nicht erst mit dem Konsum von Drogen anfangen sollte.
Wie kam es zu der Raucherecke unten am Campus?
Diese wurde aus dem einfachen Grund eingeführt, dass die Volljährigen, die damals geraucht haben und noch zur Schule gingen, immer beim „Wasserwerk“ oder in der Schlichgasse geraucht haben. Dort kam es zu einer ziemlichen Umweltverschmutzung, da die Volljährigen dort meist ihre abgebrannten Zigarettenstummel liegen gelassen haben. Daraufhin haben sich die Anwohner und die Betreiber des „Wasserwerks“ beschwert, dass das so nicht geht und deshalb gibt es die Raucherecke auf dem Campus. Dort ist es aber auch nur denjenigen genehmigt zu rauchen, die nicht mehr unter das JSG fallen. Außerdem haben wir dort unten eine Bank, einen Aschenbecher sowie einen Mülleimer platziert, damit es dort nicht vermüllt wird.
Unser persönliches Fazit:
Als Tipp an alle: Fangt nie mit dem Rauchen an. Es hat nur Nachteile, wie zum Beispiel, dass man schlecht riecht, dass Rauchen unheimlich kostenaufwendig ist und dass es einfach nicht cool ist. Wir sind Herr Jüngst sehr dankbar für dieses offene Gespräch und hoffen auf eine weitere gute Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und der Schülerzeitung.
Das Axolotl spaltet die Meinungen der Menschen in zwei verschiedene Lager. Wenn man dieses Tier sieht, kann man es entzückend, eklig oder vielleicht sogar hässlich finden. Doch viele wissen nicht, dass die Axolotl biologisch sehr komplex, aber auch faszinierend sind.
Ein Axolotl ist ein Amphibium. Amphibien sind Tiere, die ihr Leben sowohl im Wasser als auch auf dem Land verbringen. Es kann 23 bis 28 cm lang werden und seine Lebenserwartung beträgt 20 Jahre. Es gibt sie in natürlichen Farben wie dunkelgrau oder braun, doch die gezüchteten Varianten gibt es in rosa oder sogar weiß. Sie kommen aus dem Xochimilco und Chalco Seen in Mexiko, die benachbart sind. Sie sind nachtaktiv und ziemlich alt, denn sie existieren seit 350 Millionen Jahren.
Die Anzahl von Axolotl in freier Wildbahn sinkt drastisch immer weiter ab, deshalb gibt es mittlerweile mehr Exemplare in den Laboren als in den natürlichen Lebensräumen. Axolotl haben auch eine kannibalische Neigung und ihre Gliedmaßen und Nerven wachsen nach. Es ist ein evolutionärer Vorteil, weil Axolotl dadurch sehr resistent gegen Verletzungen sind. Denn wenn ein Axolotl ein Bein verliert, so kann es in wenigen Wochen nachwachsen. Dies gilt natürlich auch einschließlich für Knochen, Muskeln und Nerven. Im Jahr 1804 brachte Alexander von Humboldt das erste Exemplar eines Axolotls nach Europa.
Wie im Titel schon genannt, sind Axolotl biologisch sehr spannend. Denn sie können sich regenerieren, doch können sie wirklich alles regenerieren? Wie ist es zum Beispiel mit Rückenmark oder Gehirn?
Die Antwort ist ja! Sie können Teile ihres Gehirns regenerieren, jedoch nicht das ganze. Sie können auch verschiedene Teile ihres Rückenmarks oder verletztes Netzhautgewebe vollständig regenerieren. Obwohl die Axolotl sehr genau untersucht werden, sind ihre genauen Regenerationsmechanismen noch nicht vollständig erforscht.
Ich habe mir zu diesem Thema eine Studie (Singel-Cell analyses of axolotl telencephalon organization, neurogenesis, and regeneration) durchgelesen, die sich mit der Regeneration des Gehirns beschäftigt. In dieser Studie wurde eine Verletzung im Vorderhirn beobachtet. Nach acht Wochen würden alle Nervenzellen ersetzt werden. Dies beobachtete Dr. Katharina Lust vom Wiener Research Institute of Molecular Pathology (IMP). Sie sagt, dass alte Verbindungen zwischen den Gehinzellen zum Teil wieder aufgebaut werden.
Doch sie sagt auch, dass sie sich nicht sicher ist, ob das wiederhergestellte neuronale Netzwerk dann auch wieder wie zuvor funktioniert. Dr. Elly Tanaka vom Insitute of Molecular Pathology und Professorin Barbara Treutlein von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) haben die Zelltypen des Axolotl- Vorderhirns kartiert und verschiedene Zellen charakterisiert, die den Axolotl die Regenarationsfähigkeiten verleiht. Diese Zelltypen haben sie mit Schildkröten und Mäusen verglichen. Denn vor etwa 350 Millionen Jahren hat sich der Axolotl vom Stammbaum der Wirbeltiere gespalten, deshalb weiß man nicht genau, wie viel Ähnlichkeit der Axolotl mit ihnen hat. Dr. Elly Tanaka sagt: „Die Kartierung von Zelltypen im Axolotl-Gehirn bringt nicht nur evolutionäre Einblicke in das Gehirn von Wirbeltieren, sondern ebnet auch den Weg für innovative Forschung zur Gehirnregeneration“.
Das Ziel dieser Forschung ist zu verstehen, was die Hirnstammzellen nach einer Verletzung tun. Wie sie sich genau regenerieren und wie der ganze Prozess aussieht. Sie wollen mit diesen Experimenten auch herausfinden, welche Gene sich aktivieren und wie sie sich zusammen verhallten. Und zuletzt wollen sie damit herausfinden, wie sie die Neurone wiederherstellen die, die verlorene Verbindung knüpfen.
Ein Axolotl ist ein neotenes Phänomen – doch was bedeutet Neotenie überhaupt?
Ein neotenes Tier ist ein Wirbeltier, dass noch in Larven Stadium in der Lage ist sich zu reproduzieren. Dieses Stadium wurde den Axolotl 1933 zugeschrieben. Neotenie wird durch eine Unterfunktion der Schilddrüse verursacht. Dies bedeutet, dass sie nicht genügend Hormone, bzw. das normale hervorgebrachte Hormon wird nicht in die Blutbahn abgeleitet. Die Axolotl haben die Sensivität für diese Schilddrüsenhormone nicht wirklich verloren, doch sie kommen in ihrer normalne Umgebung während ihren zeitlebens nicht zur Metamorphose.
Vor 10.000 Jahren ging die sogenannte Tioga-Eiszeit zu Ende und die Mittelamerikanische Landbrücke Mexiko und der Südwesten der USA begannen auszutrocknen und dadurch begannen auch die Axolotl auszusterben.
Abschließend lässt sich sagen, dass der Axolotl ein sehr faszinierendes Tier ist. Es gibt noch eine Menge über ihn herauszufinden, doch ich bin mir sicher, dass die Biologen sehr nahe sind neue Sachen zu erforschen. Hoffentlich werden die Biologen einen Weg finden, um die Tiere vorm Aussterben zu retten.
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Hallo zusammen und herzlich Willkommen zu einem neuen Artikel! Heute geht es darum, wie man mit Textkomponenten ASCII Art zaubern kann. Doch erstmal müssen wir klären, wie genau ASCII Art funktioniert.
Elon Musk zieht immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich. Ob es nun eine Armbewegung war, die dem Hitlergruß etwas zu ähnlich sah, oder die Verbreitung von Verschwörungstheorien auf der Plattform X.
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