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Das Axolotl spaltet die Meinungen der Menschen in zwei verschiedene Lager. Wenn man dieses Tier sieht, kann man es entzückend, eklig oder vielleicht sogar hässlich finden. Doch viele wissen nicht, dass die Axolotl biologisch sehr komplex, aber auch faszinierend sind.
Ein Axolotl ist ein Amphibium. Amphibien sind Tiere, die ihr Leben sowohl im Wasser als auch auf dem Land verbringen. Es kann 23 bis 28 cm lang werden und seine Lebenserwartung beträgt 20 Jahre. Es gibt sie in natürlichen Farben wie dunkelgrau oder braun, doch die gezüchteten Varianten gibt es in rosa oder sogar weiß. Sie kommen aus dem Xochimilco und Chalco Seen in Mexiko, die benachbart sind. Sie sind nachtaktiv und ziemlich alt, denn sie existieren seit 350 Millionen Jahren.
Die Anzahl von Axolotl in freier Wildbahn sinkt drastisch immer weiter ab, deshalb gibt es mittlerweile mehr Exemplare in den Laboren als in den natürlichen Lebensräumen. Axolotl haben auch eine kannibalische Neigung und ihre Gliedmaßen und Nerven wachsen nach. Es ist ein evolutionärer Vorteil, weil Axolotl dadurch sehr resistent gegen Verletzungen sind. Denn wenn ein Axolotl ein Bein verliert, so kann es in wenigen Wochen nachwachsen. Dies gilt natürlich auch einschließlich für Knochen, Muskeln und Nerven. Im Jahr 1804 brachte Alexander von Humboldt das erste Exemplar eines Axolotls nach Europa.
Wie im Titel schon genannt, sind Axolotl biologisch sehr spannend. Denn sie können sich regenerieren, doch können sie wirklich alles regenerieren? Wie ist es zum Beispiel mit Rückenmark oder Gehirn?
Die Antwort ist ja! Sie können Teile ihres Gehirns regenerieren, jedoch nicht das ganze. Sie können auch verschiedene Teile ihres Rückenmarks oder verletztes Netzhautgewebe vollständig regenerieren. Obwohl die Axolotl sehr genau untersucht werden, sind ihre genauen Regenerationsmechanismen noch nicht vollständig erforscht.
Ich habe mir zu diesem Thema eine Studie (Singel-Cell analyses of axolotl telencephalon organization, neurogenesis, and regeneration) durchgelesen, die sich mit der Regeneration des Gehirns beschäftigt. In dieser Studie wurde eine Verletzung im Vorderhirn beobachtet. Nach acht Wochen würden alle Nervenzellen ersetzt werden. Dies beobachtete Dr. Katharina Lust vom Wiener Research Institute of Molecular Pathology (IMP). Sie sagt, dass alte Verbindungen zwischen den Gehinzellen zum Teil wieder aufgebaut werden.
Doch sie sagt auch, dass sie sich nicht sicher ist, ob das wiederhergestellte neuronale Netzwerk dann auch wieder wie zuvor funktioniert. Dr. Elly Tanaka vom Insitute of Molecular Pathology und Professorin Barbara Treutlein von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) haben die Zelltypen des Axolotl- Vorderhirns kartiert und verschiedene Zellen charakterisiert, die den Axolotl die Regenarationsfähigkeiten verleiht. Diese Zelltypen haben sie mit Schildkröten und Mäusen verglichen. Denn vor etwa 350 Millionen Jahren hat sich der Axolotl vom Stammbaum der Wirbeltiere gespalten, deshalb weiß man nicht genau, wie viel Ähnlichkeit der Axolotl mit ihnen hat. Dr. Elly Tanaka sagt: „Die Kartierung von Zelltypen im Axolotl-Gehirn bringt nicht nur evolutionäre Einblicke in das Gehirn von Wirbeltieren, sondern ebnet auch den Weg für innovative Forschung zur Gehirnregeneration“.
Das Ziel dieser Forschung ist zu verstehen, was die Hirnstammzellen nach einer Verletzung tun. Wie sie sich genau regenerieren und wie der ganze Prozess aussieht. Sie wollen mit diesen Experimenten auch herausfinden, welche Gene sich aktivieren und wie sie sich zusammen verhallten. Und zuletzt wollen sie damit herausfinden, wie sie die Neurone wiederherstellen die, die verlorene Verbindung knüpfen.
Ein Axolotl ist ein neotenes Phänomen – doch was bedeutet Neotenie überhaupt?
Ein neotenes Tier ist ein Wirbeltier, dass noch in Larven Stadium in der Lage ist sich zu reproduzieren. Dieses Stadium wurde den Axolotl 1933 zugeschrieben. Neotenie wird durch eine Unterfunktion der Schilddrüse verursacht. Dies bedeutet, dass sie nicht genügend Hormone, bzw. das normale hervorgebrachte Hormon wird nicht in die Blutbahn abgeleitet. Die Axolotl haben die Sensivität für diese Schilddrüsenhormone nicht wirklich verloren, doch sie kommen in ihrer normalne Umgebung während ihren zeitlebens nicht zur Metamorphose.
Vor 10.000 Jahren ging die sogenannte Tioga-Eiszeit zu Ende und die Mittelamerikanische Landbrücke Mexiko und der Südwesten der USA begannen auszutrocknen und dadurch begannen auch die Axolotl auszusterben.
Abschließend lässt sich sagen, dass der Axolotl ein sehr faszinierendes Tier ist. Es gibt noch eine Menge über ihn herauszufinden, doch ich bin mir sicher, dass die Biologen sehr nahe sind neue Sachen zu erforschen. Hoffentlich werden die Biologen einen Weg finden, um die Tiere vorm Aussterben zu retten.
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