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Wir haben mit unserem Schulleiter Uwe Jüngst ein Interview über Drogenkonsum an Schulen geführt und ihm verschiedene Fragen gestellt. Nachfolgend kommen die Inhalte dieses Gesprächs:
Haben Sie selbst schon einmal jemanden beim Rauchen oder Konsumieren von Drogen auf dem Schulgelände erwischt?
Auf dem Schulgelände direkt noch nicht, jedoch außerhalb des Schulgeländes, zum Beispiel bei dem Ziegentreppchen oder auch an der Treppe neben St. Ursula und der Grundschule. Wenn jemand dort raucht oder Drogen konsumiert, werden wir des Öfteren von Anwohnern oder Nachbarn der Schule angesprochen oder angerufen, dass Jugendliche, die unter das JSG fallen, dort Drogen konsumieren. Sobald ein Anruf von einem Anwohner in der Schule ankommt, wird diesem sofort nachgegangen.
„Das Jugendschutzgesetz §30 besagt, dass Jugendliche unter dem Alter von 18 Jahren keine nikotinhaltigen Substanzen konsumieren dürfen.“
Wie reagieren Sie, wenn Sie jemanden beim Konsumieren von Drogen erwischen?
Man muss immer unterscheiden, ob der Konsum auf dem Schulgelände passiert oder außerhalb des Schulgeländes stattfindet.
Wenn Drogen auf dem Schulgelände konsumiert werden, haben wir immer einen Risikofaktor, da bei Auslösung einer BMA, also einer Brandmeldeanlage, die in jedem Raum der Schule vorhanden ist, immer Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert werden. Wir können zwar bei der Leitstelle anrufen und sagen, dass nur jemand auf den Schultoiletten geraucht hat, dennoch werden die Einsatzkräfte geschickt. Bei solchen Einsätzen entstehen Kosten in Höhe von mehreren tausend Euro und die Schülerinnen und Schüler werden massiv im Unterricht gestört, da sie das Schulgebäude verlassen und sich zu einem der Sammelplätze begeben müssen. Bis dann alle wieder im Unterricht sind, ist eine ganze Weile vergangen. Wenn dies passiert, findet ein Gespräch mit den Eltern und des Verursachers statt.
Wenn jemand beim Konsumieren von Drogen außerhalb des Schulgeländes erwischt wird, wird meist zunächst ein Gespräch zwischen Schulleitung und den Schülerinnen und Schülern geführt. Dort wird darüber informiert, was man seinem Körper damit zumutet, wenn man raucht oder vapet, was Nikotin ist und vieles mehr.
Wenn man jedoch ein zweites Mal oder häufiger beim Konsum von Drogen erwischt wird, kann es zu Gesprächen mit den Eltern kommen. Außerdem kann es zu Maßnahmen von der Schule kommen. Darunter versteht man pädagogische Maßnahmen, das bedeutet, dass man sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen soll. Es würde nämlich nichts bringen, die Schülerin oder den Schüler zwei Nachmittage mit den Hausmeistern Müll aufsammeln zu lassen.
Was halten Sie von Vapes?
Von Vapes halte ich persönlich gar nichts. Ich finde es erschreckend, dass sie so verharmlost werden. Sie riechen ja gut und haben nicht diesen typischen Zigarettengeruch. Es ist schwierig, sich ohne Wissen darüber ein Urteil zu bilden, wenn man sich jedoch länger mit dem Thema auseinandersetzt, merkt man, dass Vapes nicht besser sind als Zigaretten und dass man am besten gar nicht erst mit dem Konsum von Drogen anfangen sollte.
Wie kam es zu der Raucherecke unten am Campus?
Diese wurde aus dem einfachen Grund eingeführt, dass die Volljährigen, die damals geraucht haben und noch zur Schule gingen, immer beim „Wasserwerk“ oder in der Schlichgasse geraucht haben. Dort kam es zu einer ziemlichen Umweltverschmutzung, da die Volljährigen dort meist ihre abgebrannten Zigarettenstummel liegen gelassen haben. Daraufhin haben sich die Anwohner und die Betreiber des „Wasserwerks“ beschwert, dass das so nicht geht und deshalb gibt es die Raucherecke auf dem Campus. Dort ist es aber auch nur denjenigen genehmigt zu rauchen, die nicht mehr unter das JSG fallen. Außerdem haben wir dort unten eine Bank, einen Aschenbecher sowie einen Mülleimer platziert, damit es dort nicht vermüllt wird.
Unser persönliches Fazit:
Als Tipp an alle: Fangt nie mit dem Rauchen an. Es hat nur Nachteile, wie zum Beispiel, dass man schlecht riecht, dass Rauchen unheimlich kostenaufwendig ist und dass es einfach nicht cool ist. Wir sind Herr Jüngst sehr dankbar für dieses offene Gespräch und hoffen auf eine weitere gute Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und der Schülerzeitung.
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Drohungen, Stalking, Belästigung oder unerlaubtes Veröffentlichen von privaten Bildern oder Videos sind Arten von Cybermobbing. Cybermobbing findet (anders als normales Mobbing) im Internet und vor allem auf Sozial Media statt.
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