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Schuelerzeitung

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Der Gruppenzwang im Alltag

Niemand möchte in der Pause gerne allein sein. Zusammen fühlt man sich sicherer. Egal ob beim Sport, bei gemeinsamen Projekten oder einfach nur so, in einer Gruppe motiviert man sich gegenseitig. Aber gerade, weil uns dieser Platz in der Gruppe so wichtig ist, beginnen wir unbewusst, uns anzupassen, um dazu zu gehören. Es fängt schon bei harmlosen Sachen wie zum Beispiel dem Musikhören an. Man gibt vor ein Lied zu mögen, nur um nicht als Außenseiter zu gelten. Weiter geht es mit Kleidung, manchmal auch in Bezug auf die sozialen Medien: Wer andere Klamotten trägt als gerade im Trend sind, riskiert komische Blicke.

Die sozialen Medienbeeinflussen diesen Gruppenzwang stark. Hier wird jemand schneller ausgeschlossen, wenn die Person anders als alle anderen Gruppenmitglieder, die neusten Trends nicht verfolgt oder mitmacht. Dazu kommt die permanente Erreichbarkeit. Dadurch, dass so gut wie jeder Heute ein Handy benutzt, gibt es nur noch wenige Momente, in denen uns niemand erreichen kann und wir nicht Teil einer Gruppe sind. Das führt dazu, dass wir oft zu wenig Zeit für uns haben. Genau das stresst permanent und wir haben oft das Gefühl etwas zu verpassen, wenn wir nicht am Handy sind.

Was jetzt?

Bei all dem stellt sich die Frage: Wie kommen wir da wieder raus? Was kann ich selbst dagegen tun? Man sollte sich hin und wieder mal die Frage stellen: Möchte ich das wirklich? Und wenn nicht, dann habe ich immer noch die Möglichkeit, „Nein“ zu sagen.

Und so einfach es klingt, ab und zu ein Paar Minuten Stille können tatsächlich helfen.

Fazit:

Am Ende zeigt sich: Durch soziale Medien und Handys ist der Gruppenzwang heute höher als noch vor 30 Jahren. Der Druck, immer erreichbar zu sein und keine Trends zu verpassen, kann uns permanent stressen. Doch wir können selbst entscheiden, wie wir damit umgehen. Schließlich ist es unsere Entscheidung „Nein“ zu sagen und doch unser eigenes Ding zu machen.

Charlotte Köster, 10G1

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay