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Was ist Mediensucht?

Unter einer Mediensucht versteht man die allgemeine Abhängigkeit der Medien. Diese Sucht kann in verschiedene Formen gegliedert werden wie beispielweise die Computerspielsucht oder die übermäßige Nutzung von social Media.

Was sind die unterschiedlichen Ursachen für die Entwicklung einer Mediensucht?

Für die Entwicklung einer Mediensucht gibt es viele verschiedene Ursachen. Diese teilen sich in mehrere Hauptfaktoren auf, zu diesen gehören die vielen Vorteile und unbegrenzten Möglichkeiten, die das Internet der Jugend bietet. Ein weiterer großer Faktor sind die Gefühle, die der Mensch während der Nutzung verspürt. Das Erhalten von Likes, Nachrichten oder das Erzielen von Spielerfolgen erzeugt eine höhere Ausschüttung von Dopamin im Gehirn. Dies wirkt belohnend und man verspürt ein Glücksgefühl. Dieses Glücksgefühl ist so angenehm für den Körper, dass er bei mehrfacher Wiederholung eine Sucht danach entwickelt. Auch das Gefühl von Kontrolle über das Spiel könnte ein Reiz für eine Sucht sein, da die meisten Spiele dem jugendlichen ein Gefühl von Kontrolle vermitteln. Das soziale Umfeld und soziale Aspekte spielen ebenfalls eine große Rolle bei einer Suchtentwicklung, da bei Einsamkeit oder Problemen in der Freundesgruppe die Jugendlichen sich oft einsam fühlen und nach Bestätigung oder Anerkennung im Internet suchen und diese dort erlangen.

Woran erkennt man eine Mediensucht?

Es gibt viele verschiedene Symptome, die Anzeichen für eine Mediensucht sein könnten. Ein häufig auftretendes Symptom ist der Verlust von Interessen wie das Nachgehen der Hobbys oder das Treffen mit Freunden. Auch verschlechtern sich häufig die Schulischen Leistungen, da das Kind seine volle Aufmerksamkeit auf das Spielen von Videospielen oder das Scrollen durch social Media richtet.  Auch körperliche Probleme wie Übermüdung oder Sehstörungen durch den häufigen Blick auf den Bildschirm können auftreten.

Was kann man gegen eine Mediensucht tun?

Das Erste, was man bei einer Mediensucht tun sollte, ist andere um Hilfe zu fragen, da die meisten Menschen nicht alleine ohne Hilfe aus einer Sucht kommen. Diese Hilfe kann man bei seinen Eltern, Lehrern oder einer Beratungsstelle im Internet finden (z.B die Caritas www.caritas.de/hilfeundberatung/sucht/haeufig-gestellte-fragen-zu-medien-und-h). Dennoch gibt es weitere Tipps, die du selbst befolgen kannst. Ein guter Tipp, um die Bildschirmzeit zu reduzieren ist das Stummschalten jeglicher Geräte. Denn wir kennen es doch alle, wenn man bei jeder Push-Nachricht, die man auf dem Handy erhält auf den Bildschirm schaut, um zu schauen wer einem geschrieben hat. Auch das Schaffen von gerätefreien Zonen oder das Setzen eines Zeitlimits kann helfen.  Ein anderer Tipp ist es sein Handy in den Graustufen-Modus zu stellen, da wenn der Bildschirm nur noch auf Schwarz-Weiß geschaltet ist, dies den optischen Reiz nimmt.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass die häufige Nutzung der Medien für Kinder und Jugendliche schnell zu einem Problem werden kann. Wenn zu viel Zeit am Handy oder Computer verbracht wird, können Freunde und die schulische Leistung darunter leiden. Deshalb ist es wichtig einen guten Ausgleich durch Freunde und Hobbys zu schaffen. So kann man verhindern, dass aus einer Nutzung eine Sucht entsteht.

Svea Breiksch, 10G1

Foto von pheladii auf Pixabay.de
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