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Ein gefährlicher Anruf

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Eines Tages ging Marianne im Park spazieren. Sie bekam einen Anruf von einer anonyme Nummer, dachte sich nichts dabei und ging rann. Sie hörte ihre Enkelin Marie weinend sagen, dass sie im Gefängnis sitzt und sie dringend 200 Euro bräuchte.

Marianne hatte angst um Marie und rannte sofort zu ihrer Bank um die 200 Euro abzubuchen. Marie sagte Marianne wo und wann sie das Geld ihrem Assistenten geben sollte (Da sie ja nicht selber aus dem Gefängnis dürfte). Marianne war pünktlich am vereinbarten Ort und hielt die 200 Euro im Briefumschlag in der Hand.

Die Nummer rief erneut an und sagte Marianne, dass sie sich mit dem Geld auf die Bank setzen sollte. Marianne saß auf der Bank und die Nummer rief zum dritten mal an. Dieses mal erklärten sie Marianne, dass gleich ein Mann vorbei kommen würde und das Geld mitnähmen würde.

Der Mann kam nach 20 Minuten aus einem Auto gestiegen und ging auf Marianne zu. Bevor er sich das Geld schnappen konnte, kam Lutz (ein Freund) auf Marianne zu.Der Mann war gezwungen weiter zu gehen. Lutz fragte Marianne was sie denn so ganz alleine im Park wollen würde.

Marianne erzählte Lutz die ganze Geschichte und Lutz rief sofort die Polizei an. Lutz erklärte Marianne das er Marie noch vor 20 Minuten am DGH gesehen hatte. Es stellte sich heraus, dass dies ein betrug Anruf war. Marie ging es gut und Marianne behielt ihre 200 Euro.

Die Geschichte ist frei erfunden, könnte aber durchaus in der Realität passieren. Sie orientiert sich an einer bekannten Betrugsmasche, bei der sich Täter als Verwandte ausgeben und ältere Menschen um Geld bitten.

 

Was ist genau passiert?

In der Geschichte wird Marianne von Betrügern angerufen, die sich als ihre Enkelin Marie ausgeben und 200 Euro verlangen. Marianne will das Geld übergeben, doch ihr Freund Lutz kommt dazu und verhindert, dass der Betrüger das Geld bekommt. Schließlich stellt sich heraus, dass Marie gar nicht in Schwierigkeiten war und Marianne einem Betrugsanruf zum Opfer gefallen wäre.

 

Was sollte man in so einem Moment tun ?

Ruhig bleiben und sich nicht von Aussagen wie „Ich brauche dringend Hilfe“ unter Druck setzen lassen.

  • Die angebliche Person selbst zurückrufen, aber über eine bekannte Telefonnummer und nicht über die Nummer des Anrufers.

  • Andere Familienmitglieder fragen, ob die Geschichte stimmt.

  • Keine persönlichen Daten oder Bankdaten am Telefon weitergeben.

  • Wenn man unsicher ist, die Polizei informieren und den Vorfall melden.

  • Besonders ältere Menschen sollten über den Enkeltrick und ähnliche Betrugsmaschen aufgeklärt werden.

 

So etwas kann immer häufiger passieren, weil:

Betrüger moderne Technik nutzen und ihre Anrufe sehr glaubwürdig wirken lassen.

  • Künstliche Intelligenz inzwischen Stimmen nachahmen kann, sodass es so klingen kann, als würde tatsächlich ein Familienmitglied anrufen.

  • Betrüger gezielt ältere Menschen ansprechen, weil diese oft leichter unter Druck gesetzt werden können.

  • Die Täter durch das Internet und soziale Medien teilweise Informationen über Familien und Personen herausfinden können.

  • Die Betrüger bewusst Angst und Zeitdruck erzeugen, damit die Betroffenen nicht genug Zeit haben, die Geschichte zu überprüfen.

 

!Passt da wirklich gut auf!

Sophia Baumann, 7G2

Bild von Gref_exe auf Pixabay