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Auch Kinder und Jugendliche kommen mit Drogen in Kontakt. Das bedeutet nicht, dass alle Jugendlichen Drogen nehmen. Trotzdem gibt es einige, die schon früh Erfahrungen damit machen. Im Jahr 2023 hatten etwa 8,3 Prozent der 12 bis 17 Jährigen schon einmal Cannabis ausprobiert. Etwa 1,3 Prozent konsumierten Cannabis regelmäßig.
Alkohol
Bei Alkohol sind die Zahlen noch höher. Im Jahr 2023 hatten ungefähr 65 Prozent der Jungen und 61 Prozent der Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren schon einmal Alkohol getrunken. Regelmäßig, also mindestens einmal pro Woche, tranken etwa 12 Prozent der Jungen und 7 Prozent der Mädchen Alkohol.
Drogenarten
Es gibt verschiedene Arten von Drogen. Dazu gehören zum Beispiel Cannabis, Kokain, Heroin, Ecstasy und Amphetamine. Auch Alkohol und Nikotin gehören zu den Suchtmitteln, obwohl sie für Erwachsene legal sind. Cannabis ist in Deutschland für Erwachsene unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist Cannabis weiterhin verboten.
Gründe warum Jugendliche Drogen konsumieren
Warum Jugendliche Drogen nehmen, kann verschiedene Gründe haben. Manche wollen etwas Neues ausprobieren. Andere machen es, weil ihre Freunde es auch tun oder weil sie dazugehören wollen. Manche versuchen auch Stress, Probleme oder schlechte Gefühle zu vergessen. Das kann gefährlich werden, weil aus gelegentlichem Konsum eine Abhängigkeit entstehen kann.
Folgen
Drogen können viele Folgen haben. Sie können zum Beispiel die Konzentration und das Gedächtnis verschlechtern. Außerdem können sie dem Körper und besonders dem Gehirn schaden. Bei manchen Drogen besteht auch die Gefahr einer Überdosis. Eine Sucht kann außerdem Probleme mit der Familie, Freunden und der Schule verursachen.
Wie kann man sich bei einer Sucht helfen
Wenn jemand merkt, dass er seinen Drogenkonsum nicht mehr kontrollieren kann, sollte er sich Hilfe holen. Man kann zum Beispiel mit den Eltern, einer Lehrerin oder einem Lehrer, einem Arzt oder einer Suchtberatungsstelle sprechen. Auch Beratungsstellen können helfen und zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, von den Drogen wegzukommen. Es ist keine Schande, um Hilfe zu bitten.
Webseiten um Hilfe aufzusuchen: Jugend- und Suchtberatung , Drogenhilfe Nordhessen
Wie kommen Jugendliche an Drogen und wie verhindert man das
Auch Kinder und Jugendliche kommen oft über social Media und Plattformen, wie Snapchat oder Instagram an Drogen. In den Chats wird dann oftmals nur mit Emojis geschrieben und die Abholung erfolgt dann meistens über Standortfreigabe. Das ist allerdings ein Problem. Jugendliche sollten und dürfen nicht so leicht an illegale Substanzen kommen. Das kann verhindert werden durch eine Internetsperre für unter 18 Jährige.
Sie könnten aber auch Hilfe bekommen. Je früher man über das Problem spricht, desto besser kann man verhindern, dass eine Sucht entsteht. Deshalb ist es wichtig, dass Jugendliche eine Person haben, der sie vertrauen können.
Fazit
Meiner Meinung nach sollte man Drogen nicht ausprobieren, nur weil andere es machen. Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist Vorsicht wichtig, weil sich Körper und Gehirn noch entwickeln. Gleichzeitig sollte man Menschen mit einer Sucht nicht einfach verurteilen. Sie brauchen Unterstützung und professionelle Hilfe. Ich finde deshalb Aufklärung in der Schule wichtig, damit Jugendliche wissen, welche Gefahren Drogen haben und wo sie Hilfe bekommen können.
